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Steglitz
Die Vielfältige

Alle wollen nach Berlin, aber keiner weiß so genau wohin. Was passt zu mir, wo passe ich hin? Wer es ländlich und zugleich städtisch mag, geht nach Steglitz. Ein Kiez mit vielen Facetten: Schlösserlandschaft, Uni-Campus, Villenviertel und Shoppingmall. Und ganz viel Grün für den kleinen Urlaub zwischendurch. Im Südwesten hat man beides: Großstadt und Dorf, mit höchster Lebensqualität. Deutschlands berühmtester Kameramann, Michael Ballhaus, der lange in Zehlendorf wohnte, brachte es auf den Punkt: "Hier lebt man wie auf dem Land, man hat Wald und Seen, und ist doch sehr nah am Puls der Stadt. Großstadt und Dorf zugleich zu sein, ist ohnehin eine große Kunst Berlins."

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» Ein Kiez mit vielen Facetten: Schlösserlandschaft, Uni-Campus, Villenviertel und Shoppingmall. Und ganz viel Grün ... «

Eine der größten Einkaufsmeilen der Stadt ist die Schloßstraße. Die Verkehrsanbindung ist sehr gut: Mit Auto oder U-Bahn ist man schnell am Kurfürstendamm und mit der S-Bahn in 30 Minuten in Mitte. Auch die Kultur kommt nicht zu kurz: Der Dahlemer Museumskomplex gehört zu den bedeutendsten Ausstellungsadressen der Hauptstadt.

Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit in Steglitz ist der Botanische Garten. Die ganze Welt der Natur an einem Ort: mehr als 22.000 Pflanzenarten! Mit 15 Gewächshäusern auf 43 Hektar ist der Botanische Garten in Berlin der größte Deutschlands. Spektakulär ist das berühmte Tropenhaus mit seinen riesigen Palmen – eine Glas-Stahl-Konstruktion aus dem 19. Jahrhundert. Ein Gang durch die denkmalgeschützte Gartenanlage wird zur Reise durch die Kontinente. Von den Alpen bis zum Himalaya sind es nur wenige Schritte. Im Sommer ein Blütenmeer und im Winter tropische Nächte: Hier blühen sie auf, die gestressten Großstädter. Zum Verschnaufen oder Frühstücken geht man in die Königliche Gartenakademie gleich gegenüber und genießt den hausgemachten Kuchen vom Blech in einem idyllischen Gartencafé. Schöner kann man den Tag nicht verbringen.

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Zehlendorf
Die Noble

Bei „Zehlendorf“ denken die meisten Berliner zuerst an das Strandbad Wannsee und an den Schlachtensee. Der sieben Kilometer lange Uferweg lädt zum Spazieren und Joggen ein – entspannt zu erreichen mit der S-Bahn. Und das Beste: Nach einer romantischen Ruderpartie Kaffee und Kuchen genießen in der „Fischerhütte“, einem denkmalgeschützten historischen Gasthaus am Ostufer des Sees. Nicht weit davon liegt der Mexikoplatz mit seinen prächtigen Jugendstilfassaden und einer beeindruckenden Grünanlage. Hier treffen sich die Anwohner aus dem umliegenden Villenviertel. Man sitzt im Café oder im Gartenrestaurant und atmet angenehmste Atmosphäre. Die Wohngegend ist nobel und die Mieten entsprechend hoch. Wer es sich leisten kann, bewohnt eine großzügige Altbauwohnung in einer Stadtvilla mit Garten. Unter „Luxury Living“ bietet coming home hier wunderschöne Villenetagen an.

» Und das Beste: Nach einer romantischen Ruderpartie Kaffee und Kuchen genießen in der „Fischerhütte“... «

Dahlem
Die Kluge

Mitten im beschaulichen Villenviertel liegt der Campus der Freien Universität Berlin. Hier lebt man überwiegend in Eigentumswohnungen oder Häusern. Die Preiskategorie ist gehoben, dennoch ist die Wohngegend sehr beliebt. Dahlem-Dorf ist das Zentrum: In der Viktoria-Luise-Straße treffen sich Buchläden, Cafés und kleine Geschäfte. Die Hektik der Großstadt ist weit weg, und Studenten diskutieren im Biergarten unter alten Bäumen.

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» ... Studenten diskutieren im Biergarten unter alten Bäumen. «
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Wannsee
Die Erholsame

Wer den Wannsee nicht kennt, hat die Stadt verpennt. Frech, aber wahr. Schon der Weg ist das Ziel: Die malerische Uferpromenade entlang der Havelchaussee ist ein Natur-Erlebnis. Der Weg führt direkt zum Ortsteil Wannsee, so getauft nach dem größten der Havelseen. Urlaubsfeeling pur: Segelbote gleiten elegant durchs Wasser, schicke Motoryachten stehlen sich gegenseitig die Show. Buchen Sie Ihre Schiffstour auf einem historischen Ausflugsdampfer und staunen Sie laut. Mit der Rundfahrt über die sieben Havelseen Richtung Potsdam sind Sie mittendrin im Weltkulturerbe. Wer nicht schon jetzt in Flammen steht für diese großartige Landschaft, den entfacht sicher das alljährliche Feuerwerks-Spektakel auf dem See.

Sommer in der Stadt heißt: „Pack die Badehose ein!“ Oder den Bikini und dann ab ins Strandbad Wannsee. Das private Mittelmeer der Berliner und ganz nebenbei das größte Binnenseebad Europas. Mit 300 Strandkörben, Bootsverleih, Beachvolleyball und einem 1,2 Kilometer langen Sandstrand. Genügend Platz für unglaubliche 50.000 Badelustige. Die denkmalgeschützte Anlage wurde 1930 erbaut, im Stil der Neuen Sachlichkeit, mit überdachter Promenade und sachlichen Duschen.

Für die winterharten Berliner startet die Saison mit 8 Grad Wassertemperatur schon zu Ostern. Weicheier warten bis Pfingsten. Aber ganz egal, ob Sie nur den großen Zeh ins Wasser stecken oder beim Schnipo (Schnitzel Pommes) dem bunten Treiben zuschauen, hier wird man im Handumdrehen ein echter Berliner.

Gegenüber dem Strandbad Wannsee grüßt die edle Villa von Max Liebermann. Auf der Terrasse des Museumscafés kann man die herrliche Landschaft mit den Augen des Malers betrachten: Hier genießt man die Natur aus erster Reihe mit idyllischem Blick auf den See und das Havelufer. Den romantischen Garten werden Sie wiedererkennen: Er ist Motiv vieler impressionistischer Gemälde und Zeichnungen. Kulturgenuss bei Kaffee und Kuchen ...

Der Wannsee ist ein „Lido für alle“: Hier wird gebadet, gesegelt, gesurft. Ob Picknick am See oder weiß gedeckte Tische auf den Wannsee-Terrassen: Der Ausblick ist immer berauschend und lässt vergessen, dass man eigentlich in einer (knapp) Vier-Millionen-Metropole lebt.

» Wer den Wannsee nicht kennt, hat die Stadt verpennt. Frech, aber wahr ... Hier genießt man die Natur aus erster Reihe. «
» Ganz egal, ob Sie nur den großen Zeh ins Wasser stecken oder beim Schnipo (Schnitzel Pommes) dem bunten Treiben zuschauen, hier wird man im Handumdrehen ein echter Berliner. «

Ein Highlight ist auch das Schloss Glienicke. Das malerische und mediterran anmutende Ensemble gehört seit 1990 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Prinz Carl von Preußen war durch seine Italienreisen so inspiriert, dass er sich das ehemalige Landgut vom legendären Architekten Karl Friedrich Schinkel in eine klassizistische Villa umbauen ließ. Den waldartigen Park gestaltete der talentierte junge Landschaftsgärtner Peter Joseph Lenné, der sich eine originelle Wegeführung ausdachte. Noch heute überraschen die Spazierwege mit stimmungsvollen Ausblicken auf Potsdam und die Havellandschaft. Der Wunsch des Prinzen ging in Erfüllung: Harmonie zwischen Architektur und Natur. Schmuckstück des Parks ist die vergoldete Löwenfontäne nach dem Vorbild der römischen Villa Medici. Für Verliebte gibt es nichts Romantischeres, als hier den Sonnenuntergang zu bestaunen. Im idyllischen Gartenhof, wo einst der Prinz zu frühstücken pflegte, kann heute jedermann tafeln: Es gibt ein Restaurant. Wegen seiner romantischen Lage wird es gerne als Hochzeitskulisse gebucht.

Gleich nebenan liegt die Glienicker Brücke. Sie verbindet Potsdam mit Berlin und war während des Kalten Krieges ein filmreifer Schauplatz: Hier tauschten die USA und die Sowjetunion ihre Spione aus. Daher wählte Steven Spielberg die Brücke als aufregenden Tatort für seinen Agententhriller „Bridge of Spies“ mit Tom Hanks als nervenstarkem Unterhändler zwischen Ost und West.