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Treptow
Die Größte

Treptow ist das Größte! Das größte Stadtviertel von Berlin. Und das grünste und wasserreichste: Mehr als die Hälfte besteht aus Wasser und Wald. Optimal zum Arbeiten, Wohnen und Erholen. Viel Natur, sogar mit Europas modernstem Technologie-Park – und das ganz Alphabet der Freizeit: von A wie Ausflugsdampfer bis Z wie Zitronenfalter.

Alle, die nicht unbedingt in Berlin City wohnen wollen, freuen sich über Treptow und seine (noch) günstigen Mieten. Die Randgebiete lassen viel Wohn-Raum: sanierte Plattenbauten aus DDR-Zeiten, Einfamilienhaus-Siedlungen und denkmalgeschützte Reihenhäuser. Industriebrachen werden von Künstlern entdeckt, und in ehemaligen Fabrikgebäuden entstehen Coworking Spaces für Start-ups. Hier wächst ein neues Lebensgefühl: Alles ist möglich. Und coming home hilft dabei: mit Wohnungen, die groß genug sind für Familien oder Studenten-WG's.

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» Industriebrachen werden von Künstlern entdeckt, und in ehemaligen Fabrikgebäuden entstehen Coworking Spaces für Start-ups. «

Die Übergänge sind fließend: Treptow ist fast schon Kreuzberg. Alt-Treptow mit seinen Cafés, Restaurants und Ausflugslokalen grenzt nahtlos an die Kreuzberger Partymeile. Elektrosound weht herüber: Gechillt wird im Club der Visionaere, einer sogar international bekannten Open Air Bar am Flutgraben. Hier könnte man den ganzen Sommer verbringen: auf Holzterrassen, unter weißen Segeln und bunten Lichtern mit den Füßen im Wasser. DJs lassen die Luft vibrieren. Für die Piraten der Nacht...

Berlins größte Picknickwiese ist der Treptower Park. Ein Park der Superlative, doppelt so groß wie Monte-Carlo und das gewaltigste Gartenbauprojekt seiner Zeit. Zwischen 1876 und 1888 wurden 130.000 Kubikmeter Erde bewegt, 90.000 Bäume gepflanzt und 25.000 Rosenstauden. Die idyllische Lage an der Spree macht den Volkspark auch für die Nachbarn attraktiv: Bei schönem Wetter kommen Kurzurlauber aus Kreuzberg, Neukölln und Friedrichshain. Auf dem vier Kilometer langen Uferweg kann man spazierengehen, radfahren und joggen.

Für die Gemütlichen gibt es das Gasthaus Zenner, eine Institution von 1822 mit Biergarten und Bootsanleger gleich an der Spree. Nach dem Krieg wurde es wiederaufgebaut und 1956 neueröffnet. Alte Traditionen leben weiter: Nach dem Sonntagsbrunch tanzen sich alle zur Livemusik die Kalorien runter. Besonders beliebt sind die Ü40-Parties an jedem ersten Freitag im Monat.

Berlin verblüfft immer wieder. Mitten im Treptower Park steht die „Himmelskanone“, ein Rekordfernrohr in Deutschlands ältester und größter Volkssternwarte. Nirgendwo ist man dem Himmel so nah wie hier in der Archenhold-Sternwarte mit dem längsten Linsenfernrohr der Welt: Brennweite 21 Meter! Ein geschichtsträchtiger Ort: Hier hielt Albert Einstein im Juni 1915 seinen ersten öffentlichen Vortrag über die Allgemeine Relativitätstheorie.

Gleich neben der Halbinsel Stralau führt eine schmale Brücke direkt zur Verjüngungskur: Nur Berlin hat eine „Insel der Jugend“ – natürlich ein Name aus DDR-Zeiten. Für Berliner ist es die Liebesinsel, weil das Seerosenufer und die alten Kastanien einfach zum Küssen sind. 1896 war „Neuspreeland“ sogar Attraktion bei der Großen Gewerbeausstellung, als Berlin nach den Erfolgen von Paris und London auch unbedingt eine Weltausstellung wollte. Ein fataler Flop schon vor dem Flughafen. Heute ist das autolose Eiland ein Refugium für Kenner. „Kanuliebe“ verleiht hübsch restaurierte bunte Boote, und das Inselcafé entspannt mit Liegewiese, Grill und Standkörben. Wie sagt der Berliner: Ab ins Jrüne!

Im Lärm der Welt ein fast schon surrealer Ort der Stille: das Sowjetische Ehrenmal im Treptower Park, das größte außerhalb Russlands. Über 7000 gefallene Soldaten der Roten Armee sind hier bestattet. Eine 13 Meter hohe Bronzestatue auf grünem Hügel mahnt zum Frieden: „Der Befreier“. Ein junger Rotarmist rettet auf dem linken Arm ein kleines Mädchen und senkt mit dem rechten ein mächtiges Schwert. Unter seinem Stiefel ein zerschmettertes Hakenkreuz, Symbol für den Sieg über den Nazi-Terror. Zeitgeschichte in Stein gemeißelt.

Neben den Landmarken gibt es aber auch Wasser-Zeichen, beispielsweise eine 30-Meter-Skulptur auf der Spree: der Molecule Man. Ein schimmerndes Licht- und Schattenspiel perforierter Aluminiumflächen. Genau genommen sind es sogar drei Männerfiguren, die sich sternförmig zueinander beugen, hier am Schnittpunkt dreier Stadtteile. Für den amerikanischen Bildhauer Jonathan Borofsky sind Moleküle das Symbol für Wandel und Bewegung. Und Berlin ist unglaublich molekular!

» Berlins größte Picknickwiese ist der Treptower Park. Ein Park der Superlative, doppelt so groß wie Monte-Carlo und das gewaltigste Gartenbauprojekt seiner Zeit. «
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Adlershof
Die Klügste

Berlin hebt ab: Richtung Zukunft. Und Adlershof hat den Adlerblick. Nach der Wende entstand hier eine Reißbrett-Stadt: der Wissenschafts- und Wirtschafts-Standort, kurz WISTA, der „größte Wissenschafts- und Technologiecluster Deutschlands“. Hier wird geforscht, entwickelt, vernetzt – in rund 1.100 Firmen mit 18.000 Mitarbeitern. Die Humboldt-Universität hat hier sechs naturwissenschaftliche Institute mit über 6.000 Studenten und kooperiert eng mit etablierten Unternehmen und Start-ups. Der wohl klügste Kiez der Stadt. Und einer der erschwinglichsten: coming home bietet hier moderne Apartments an, die alles bieten, was man für einen guten Start in Berlin braucht.

Adlershof ist aber auch Berlins größter Medienstandort. Seit 1920 werden hier Filme gedreht, und 1969 schaltete das graue DDR-Fernsehen um auf bunt. Hier lagern historische Schätze wie Eisensteins „Panzerkreuzer Potemkin“ und die „Olsenbande“. Anne Will talkt live im Studio D, alle vier Jahre duellieren sich die Kanzlerkandidaten, und manchmal dreht Tom Hanks eine melancholische Komödie. Und eine Kultfigur ist hier zuhause, mit Ziegenbart und Zipfelmütze, beliebt sogar in Schweden, Japan und Ägypten: das Sandmännchen. Als Maskottchen aber eher ungeeignet, denn Adlershof ist ausgeschlafen.

» Hier wird geforscht, entwickelt, vernetzt ... Der wohl klügste Kiez der Stadt. «

Köpenick
Die Gemütliche

Wohnen, wo andere Urlaub machen. Köpenick hat nicht nur seinen Hauptmann, sondern auch See, Wald und Wiese. Alles im grünen Bereich, mehr als Zweidrittel sind Natur pur. Viel Wohn-Fläche, denn hier ist Berlin am dünnsten besiedelt. Und ein Stadtbild wie eine Postkarte: historische Gebäude, ein Barockschloss am Wasser, hübsche Einfamilienhäuser, aber auch DDR-Platte. Die urbane Avantgarde ist zwar noch nicht angekommen, aber die ersten Prenzl-Berger sind schon da und haben ihre Bioläden, Cafés und Fahrräder mitgebracht. Man wohnt beschaulich und genießt das Flair einer Kleinstadt. Was dem West-Berliner sein Wannsee, ist dem Ost-Berliner der Müggelsee. Am Wochenende amüsiert man sich auf dem Ausflugsdampfer, radelt durch den Köpenicker Forst oder wandert auf dem Uferweg durch die Seenlandschaft. Schon immer wurde hier gebadet und gepaddelt. Die Genießer mieten sich ein Kanu oder Tretboot. Die Sportler haben die Wahl zwischen Segelboot, Stand Up Paddling und Surfboard.

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» Die urbane Avantgarde ist zwar noch nicht angekommen, aber die ersten Prenzl-Berger sind schon da und haben ihre Bioläden, Cafés und Fahrräder mitgebracht. «

Der Großstadtdschungel ist weit und doch erstaunlich nah: 40 Minuten S-Bahn, und schon ist man am Alexanderplatz. Das Leben ist leicht und langsam: Man flaniert durch Alt-Köpenick, genießt die Grünstraße mit ihren kleinen Lädchen und bestaunt die Zeit beim Stehenbleiben. Spätestens im Café Cöpenick merkt man: Die Altstadt hat Geschichte! Schon mehr als 800 Jahre ...

Köpenick – das sind liebevoll sanierte Stadthäuser aus dem frühen 16. Jahrhunderts, schmucke Straßen mit poliertem Kopfsteinpflaster und ein weltberühmtes Rathaus. Hier steht er, in Bronze und in voller Größe: der Hauptmann von Köpenick. Eine wahre Posse im Jahre 1906: Der mittellose Schuhmacher Wilhelm Voigt schustert sich beim Trödler eine Uniform zusammen, schnappt sich ein paar Soldaten als „Sonderkommando“, besetzt kurzerhand das Rathaus, lässt den Bürgermeister verhaften und klaut die komplette Stadtkasse. Und das alles „im Namen Seiner Majestät“. Selten wurde preußischer Gehorsam so perfekt persifliert – ganz Deutschland musste lachen, sogar der Kaiser, der den „genialen Kerl“ begnadigte. Eine hollywoodreife Story: Für Carl Zuckmayer wurde es ein grandioser Theatererfolg und für Heinz Rühmann die Filmrolle seines Lebens. Und Köpenick war über Nacht berühmt.

Köpenick kann nicht nur komisch. Tragisch war 1730 die Gerichtsverhandlung im Wappensaal des Schlosses – ein Familiendrama im Hause König. Friedrich der Große hatte schon als Kleiner größte Angst vor dem Knallen der Gewehre. Lieber spielte er Querflöte. Sein Vater, der Soldatenkönig, befürchtete das Schlimmste und ließ den sensiblen Kronprinzen despotisch drillen und demütigen. Der Hof wurde für ihn zur Hölle – so schlägt man Söhne in die Flucht. Und tatsächlich: Mit 18 „desertierte“ der Kleine Fritz vor seinem grausamen Vater Richtung Frankreich, gemeinsam mit seinem geliebten Freund, dem Leutnant Hans Hermann von Katte. Beide wurden gestellt. Das Kriegsgericht verurteilte den treuen Leutnant wegen Fahnenflucht zu lebenslangem Kerker. Das war dem wütenden Soldatenkönig nicht genug: Er verhängte die Todesstrafe. Schlimmer noch: Katte sollte vor den Augen seines Sohnes enthauptet werden. Ein Trauma für den Thronfolger, er war danach ein gebrochener Mann ...

Ob gebürtiger oder gefühlter Berliner – alle sind sich einig: Köpenick hat Potential. Und das in jeder Hinsicht, auch beim Wohnen. Altbauten mischen sich mit Einfamilienhäusern aus den 50ern und 60ern. Dazwischen große Neubaukomplexe und Industrie-Lofts. Im Müggelschlößchenweg offeriert coming home preisgünstige Neubauwohnungen mit schöner Fernsicht. Noch ist die Auswahl an bezahlbaren Wohnungen gut, der Markt ist entspannt. Und die Trendsetter werden noch einige Jahre brauchen, um Köpenick zu erobern. Also bei aller Berühmtheit: Die Mieten bleiben moderat. Vorerst.

» Der Großstadtdschungel ist weit und doch erstaunlich nah: 40 Minuten S-Bahn, und schon ist man am Alexanderplatz. «